SPD-Kreisverband Tuttlingen

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Gewerkschaft und SPD besprechen sich

Veröffentlicht am 08.04.2011 in Partei

Gränzbote, 08.04.11 Tuttlingen (pm) - Die guten Kontakte pflegen, Informationen über die Situation der Arbeitnehmer in und um Tuttlingen aktualisieren und Meinungen zur Arbeits- und Sozialpolitik austauschen: Das sind die Ziele eines Gesprächs gewesen, zu dem die Tuttlinger SPD zusammen mit Gemeinderats- und Kreistagsmitgliedern den Ersten Bevollmächtigten der IG- Metall Albstadt, Walter Wadehn, ins SPD- Regionalbüro am Seltenbach eingeladen hat.

Auswüchse der Leiharbeit Wadehn berichtete aktuell über die Auseinandersetzungen mit der Firma Marquardt, wo Tarifverträge von sogenannten Christlichen Gewerkschaften mit Zeit- beziehungsweise Leiharbeitsfirmen laut Gerichtsbeschluss unwirksam sind und die Leiharbeitnehmer ihren EqualPay- Anspruch nun beim Verleiher noch drei Jahre rückwirkend einfordern können. Der Gewerkschaftssekretär ließ keinen Zweifel daran, dass man die Auswüchse der Leiharbeit massiv bekämpfen werde. Er setzte dabei große Hoffnung auf die SPD als zukünftige Regierungspartei in Baden- Württemberg. Auch sprach er die Erwartung der Gewerkschaften an die SPD aus, Bildung für alle zu garantieren. Je nachhaltiger die Ausbildung junger Leute sei, desto leichter fänden sie als Fachkräfte in den Betrieben gute Arbeit, so Wadehn. Beteiligung an Gewinnen Anschließend wurde über verschiedene Beispiele in Tuttlingen gesprochen, wo partnerschaftliche Betriebspolitik gepflegt werde, die bei Arbeitnehmern und Arbeitgebern für Stabilität und Betriebsfrieden sorgten. Die Beteiligung der Arbeitnehmer an den Gewinnen des Aufschwungs sei mehr als überfällig und nicht nur gerecht, sondern auch für die Binnennachfrage wichtig, war sich die Versammlung einig.

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