Gränzbote, 20.07.11 Tuttlingen (pm) - Die Tuttlinger SPD hat sich erneut der Masterplan-Diskussion angenommen. Aus diesem Grund hat sie mehrere Bitten an das Büro Speer & Partner geschrieben, die nach Meinung der SPD mittel- und langfristig für Tuttlingen von Bedeutung sein werden, heißt es in einer Pressemimtteilung.
Dazu gehört die Frage, wie die politische Meinungsbildung in Tuttlingen in Zukunft breiter und damit wirkungsvoller organisiert werden könne. Außerdem will die SPD wissen, welche gemeinsamen Plattformen der Information und Kommunikation die Stadt braucht oder welche Beratungsgremien zwischen Bürger und Stadtparlament eingebaut werden können (etwa nach dem Beispiel von Bezirksbeiräten). Weiter fragt sich die SPD, ob es die Möglichkeit gibt, angesichts von niedrigen Geburtenraten auch Menschen nach Tuttlingen einzuladen, „die in ihrer Heimat keine Zukunft sehen und die hier leben, arbeiten und sich engagieren wollen“, heißt es in derm Schreiben weiter. Wie Wohngebiete in Zukunft geplant sein müssten, damit keine „Ghettos“ entstehen, oder wie Wohnen, Gewerbe und Natur in der Stadt geplant werden müssten, damit Naherholungsgebiete zu Fuß erreichbar sind – das alles sind Fragen, die die SPD an die Planer gestellt haben und auf eine baldige Antwort hoffen.